Im Plagiatstreit mit BMW und Daimler geht der chinesische Hersteller Shuanghuan einer direkten Konfrontation auf der bevorstehenden Automobilmesse IAA aus dem Wege. Die beiden chinesischen Autos, die im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen um kopierte Modelle stehen, sollen nach dem Willen des Herstellers nicht in Frankfurt gezeigt werden. Das Unternehmen selbst habe ohnehin nicht die Absicht gehabt, seinen Geländewagen CEO und den Kleinwagen Nobel auf der weltweit größten Autoausstellung zu zeigen, sagte ein Sprecher des Unternehmens aus Shijiazhuang (Provinz Hebei) am Donnerstag. „Einige Autoverkäufer wollen unsere Fahrzeuge nach Frankfurt bringen, aber wir haben das nicht genehmigt.“