Archive for the ‘Arbeitswelt’ Category
Psychischer Druck: Von Selbstmord erschüttert
Wie wäre es mit einer Besprechung morgens um 7 Uhr? Oder am Freitagabend? Am besten mit internationaler Besetzung, beginnend um 18.30 Uhr, so dass keiner danach mehr nach Hause fliegen kann, womit Wochenende und Familienleben auch “im Eimer” wären? Für Carlos Ghosn ist all dies kein Problem. Als Vorstandsvorsitzender des französischen Autokonzerns Renault und in Doppelfunktion auch als Chef des japanischen Herstellers Nissan lebt er mit einer eigenen Zeitrechnung.Für seine Mitarbeiter sind derlei Vorgaben sehr wohl ein Problem. Die Beschwerden über zu enge Zeitpläne, unerreichbare Vorgaben und unerträglichen Druck auf allen Ebenen des Konzerns häufen sich. Schon die wachsende Zahl unzufriedener Mitarbeiter ist für ein Unternehmen ein Alarmzeichen, doch für die Verantwortlichen von Renault wird die Situation richtig brenzlig: In den vergangenen Monaten haben sich vier Mitarbeiter das Leben genommen, zwei davon auf dem Gelände des Unternehmens.
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Betriebskitas – Unternehmen Nachwuchs
Nur drei Prozent aller Betriebe haben einen eigenen Kindergarten. Viele schrecken vor den hohen Investitionen zurück – obwohl sich die Betreuung von Mitarbeiterkindern finanziell lohnt.
Karrieresprung: Von klugen Eigenbrötlern und ihren Chefs
Unsere Gesellschaft entwickelt sich zu einer „Wissensgesellschaft“ – aus der „Kapitalökonomie“ wird eine „Wissensökonomie“, in der Innovationen und somit Wissen und Können kreativer Experten zunehmend über den Unternehmenserfolg und -wert entscheiden. Denn die Innovationskraft und der Wettbewerbsvorteil eines Unternehmen durch wissensintensive Leistungen und Produkte hängt zu einem großen Teil von Potential und Leistung der kreativen Experten eines Unternehmens ab.„Experten“ verfügen über meist langjährig erworbenes tiefes und komplexes Wissen und Können, das „State of the Art“ ist. Wissen und Können sind dabei personengebunden. Deshalb ist beides nur schlecht oder mit großem Aufwand langfristig kopierbar oder auf andere übertragbar. „Kreativ“ sind diese Experten, wenn sie ihr Wissen und Können für die Lösung neuer und komplexer Probleme anwenden und Produkt- oder Prozessinnovationen entwickeln.
Was Ingenieure verdienen
Deutschland fehlt es an Ingenieuren. Der Mangel an qualifizierten Fachkräften wirkt sich auch auf das Gehaltsniveau aus. Doch nur, wer zur gefragten Spezies gehört, hat eine gute Verhandlungsposition, wenn es um das Gehalt geht. Wer die höchsten Gehälter erzielt.
Faul, unproduktiv und wenig ehrgeizig
Sie haben sicher nicht den besten Ruf – Morgenmuffel. In Dänemark proben sie jetzt den Aufstand. Rückenwind bekommen sie dabei von Wissenschaftlern, die sich mit der inneren Uhr des Körpers beschäftigen. Dass die Revolution der Arbeitswelt durch Spätaufsteher ausgerechnet von Dänemark ausgeht, wundert Experten nicht.
Fach- und Führungskräfte setzen auf die praxisorientierten Seminare in der Lernfabrik
Lean Management hilft immer mehr Unternehmen hierzulande dabei, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, mehr Wachstum zu erzielen und Arbeitsplätze zu sichern. Lean heißt dabei, die von den Kunden gewünschten Produkte und Dienstleistungen mit effizienten und stabilen Abläufen zu erstellen. Dazu gibt es einen umfangreichen Baukasten verschiedener Methoden und Instrumente.
Gut gerüstet ins Gehaltsgespräch
Unternehmen machen Rekordgewinne, Fachkräfte werden knapp, und der Spätsommer ist per se ein guter Termin für Gehaltsverhandlungen. Denn dann planen viele Personalchefs ihre Budgets. Aufbessern lässt sich die Lohntüte nicht nur beim Fixgehalt, sondern genauso mit variablen Gehaltsteilen und allerhand Extras. An welchen Schrauben Sie in Ihrem nächsten Gehaltsgespräch drehen können.
Laserdrucker schaffen dicke Luft im Büro
Laserdrucker können die Luft im Büro stark mit Feinstaub belasten. In einer australischen Studie enthielt die Luft in einem Großraumbüro vier Mal so viel Feinstaub wie die Luft nahe einer Autobahn. Das berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ am Dienstag.
Arbeitsmarkt Biotechnologie: Von Aufschwung kann keine Rede sein
Die Zukunft klingt verheißungsvoll: Im Jahr 2020 sollen in der Biotechnologiebranche mehr Menschen in Deutschland beschäftigt sein als heute in der Chemieindustrie – und die zählt immerhin noch 440.000 Mitarbeiter. Das hat zumindest eine Studie des Fraunhofer-Instituts ergeben, die im vergangenen April veröffentlicht wurde. Doch die Realität ist davon noch Lichtjahre entfernt. Bislang zählt die deutsche Biotechnologie noch nicht einmal ein Zehntel dieser Mitarbeiter. Laut einer Studie, die im Auftrag des Bildungsministeriums erstellt wurde, arbeiten 14.150 Menschen in Biotech-Unternehmen. Laut einer Studie von Ernst & Young, die von einer engeren Definition eines „Biotech-Unternehmens“ ausgeht, arbeiten 9760 Beschäftigte in der Branche.
Für Büro-Tyrannen geht's schneller bergauf
Wer als Chef Karriere machen will, sollte sich tyrannisch benehmen und seine Untergebenen schlecht behandeln. Diese Schlussfolgerung lässt sich aus einer Studie ziehen, die am Freitag vor einem Management-Seminar in Philadelphia veröffentlicht wurde. Den Mitarbeitern, die mit den „Tyrannen“ zusammen arbeiten, können sich jedoch auf ernsthafte Probleme einstellen.
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