Archive for the ‘Ingenieurmangel’ Category
Igus startet Ideeninitiative „Yes“ als Waffe gegen deutschen Ingenieurmangel
Igus hat die Initiative „Young engineers support“ (Yes) gegründet. Der Anbieter von Polymergleitlagern und Energieführungssystemen will so Schüler, Studenten, Lehrer und Professoren bei der Verwirklichung ihrer technischen Ideen unterstützen. Das Kölner Unternehmen bietet dazu auf seiner Website zahlreiche Film-, Bild- und Textdokumente zum Download an.
http://www.igus.com/yesprogram.asp
Ausländische Ingenieure sollen leichter eingestellt werden
Deutsche Unternehmen sollen leichter ausländische Ingenieure einstellen können. Die Bundesregierung hat auf ihrer Klausurtagung in Meseberg beschlossen, möglichst schon zum 1. Oktober die „individuelle Vorrangprüfung“ für ausländische Studenten und osteuropäische Ingenieure zu streichen, heißt es in Medienberichten.
Studie des Wirtschaftsministeriums: Fachkräfte-Mangel kostet jährlich 20 Milliarden
2014 könnten bis zu 95.000 Ingenieure und 135.000 Naturwissenschaftler fehlen. Der Fachkräfte-Mangel trifft damit Branchen, die für die technologische Leistungsfähigkeit Deutschlands am wichtigsten sind. In der Koalition bahnt sich deshalb schon ein Streit über leichtere Zuwanderung an.
siehe hierzu auch:
Frühförderung: Ingenieure aus dem Sandkasten
„Ich habe keine Lust, Burger zu braten oder Pommes ins Fett zu werfen“, sagt Andreas Stapel. „Mein Studium will ich mit etwas Vernünftigem finanzieren.“ Statt an der Friteuse zu stehen, erklärt Stapel deshalb lieber Fünfjährigen, wie eine Friteuse funktioniert. Stapel selbst ist 29 Jahre alt und studiert im achten Semester Kunststofftechnik an der Fachhochschule Osnabrück. Seit einigen Wochen arbeitet er nebenbei im Andreas-Kindergarten in Wallenhorst, einem Vorort der niedersächsischen Stadt.
Engineering: Innovationsführer nutzen vernetztes Wissen und synchrone Abläufe – Bedürfnisse der Anwender sind dazu exakt herauszuarbeiten
Damit sich Ausgaben für Forschung und Entwicklung rechnen, arbeiten Unternehmen nun daran, auch die kreativen Prozesse effizienter zu gestalten. Auf dem “Innovation Leadership Summit” in Aachen wurden dazu Ende Juni Lösungsansätze vorgestellt.
BITKOM stellt Leitfaden für die Personalplanung ins Netz
Mehr als die Hälfte der deutschen mittelständischen Hightech-Firmen findet nicht genug Spezialisten: 60 Prozent der Unternehmen bis zu 250 Mitarbeitern bezeichnen den Fachkräftemangel als großes oder sehr großes Problem.
Nun hat BITKOM einen Leitfaden für die Personalplanung ins Netz gestellt. Die wichtigsten Punkte aus dem Leitfaden:
1. Mitarbeiter kontinuierlich weiterbilden
2. Mit Hochschulen kooperieren
3. Rechtzeitig Nachwuchs kontaktieren
Forschen statt pauken
Deutschland, dem Land der Erfinder, gehen die Physiker und Ingenieure aus. Allein 48 000 Ingenieursstellen sind vergangenes Jahr mangels geeigneter Bewerber unbesetzt geblieben. Dabei wäre es mit modernem Unterricht einfach, wieder mehr Jugendliche für Natur und Technik zu begeistern.
Personalvermittlung: Fremdgehen am Diensttelefon
Der FC Bayern München macht es seit Jahren vor: Wer Mitarbeiter von der Konkurrenz abwirbt, gewinnt nicht nur qualifiziertes und gut ausgebildetes Personal, sondern schwächt auch die Wettbewerber. Seit die Konjunktur anzieht und Fachkräfte in einigen Branchen rar werden, erinnern sich auch viele deutsche Unternehmen an dieses Rezept. Personalberater, häufig als Headhunter bezeichnet, lassen die Telefone in Konkurrenzbetrieben klingeln und ermuntern Fach- und Führungskräfte zu einem Wechsel zur Konkurrenz.
Hilfe aus dem Ausland nötig
Über die Hälfte der Betriebe im verarbeitenden Gewerbe hat Probleme, offene Stellen zu besetzen. Wirtschaftsvertreter wie Gewerkschaften fordern nun, die Zuwanderung zu erleichtern.
ZF sucht 250 Ingenieure für die Hybrid-Entwicklung
Noch in diesem Jahr will der Getriebespezialist aus Friedrichshafen ZF sein “Hybrid-Team” um mindestens 100 Mitarbeiter verstärken. Da seit der aktuellen und lang anhaltenden CO2-Diskussion die Zahl der Aufträge und Anfragen zu Hybrid-Antrieben weiter steigt, seien bis 2009 weitere 150 Stellen geplant.