Archive for the ‘Job’ tag
Psychischer Druck: Von Selbstmord erschüttert
Wie wäre es mit einer Besprechung morgens um 7 Uhr? Oder am Freitagabend? Am besten mit internationaler Besetzung, beginnend um 18.30 Uhr, so dass keiner danach mehr nach Hause fliegen kann, womit Wochenende und Familienleben auch “im Eimer” wären? Für Carlos Ghosn ist all dies kein Problem. Als Vorstandsvorsitzender des französischen Autokonzerns Renault und in Doppelfunktion auch als Chef des japanischen Herstellers Nissan lebt er mit einer eigenen Zeitrechnung.Für seine Mitarbeiter sind derlei Vorgaben sehr wohl ein Problem. Die Beschwerden über zu enge Zeitpläne, unerreichbare Vorgaben und unerträglichen Druck auf allen Ebenen des Konzerns häufen sich. Schon die wachsende Zahl unzufriedener Mitarbeiter ist für ein Unternehmen ein Alarmzeichen, doch für die Verantwortlichen von Renault wird die Situation richtig brenzlig: In den vergangenen Monaten haben sich vier Mitarbeiter das Leben genommen, zwei davon auf dem Gelände des Unternehmens.
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Weibliche Technikmuffel
Nicht einmal jeder dritte Deutsche interessiert sich sonderlich für Technik und Wissenschaft. Dies hat eine kürzlich veröffentlichte Umfrage des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und TNS Infratest ergeben.
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Ohne Web wird Jobsuche schwer
Das Internet wird bei der Jobsuche zunehmend unverzichtbar: Gut jeder dritte Deutsche hat bereits online nach einem Arbeitsplatz gesucht, unter den Jüngeren ist es sogar jeder Zweite. Doch Personalleiter setzen weiter auf den persönlichen Eindruck.
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Auto-Design: Die Zukunft liegt schon im Regal
Die Autos der Zukunft stapeln sich hinter den rostigen Türen und zersplitterten Scheiben einer unbeheizten Abstellhalle an der Bundesstraße 10. Wo früher eine Straßenmeisterei Streusalz lagerte, stehen heute in Regalen die Abschlussarbeiten der Absolventen des Studiengangs “Transportation Design” der Hochschule Pforzheim, Tonmodelle im Maßstab 1:4. Lutz Fügener steigt über Transportkisten, räumt Zeichentafeln aus dem Weg, dann zeigt er auf ein spindelförmiges, gelb lackiertes Innenraum-Modell ganz oben auf dem Wandregal. Es hat keine Sitze, die Passagiere sollen sich in dem Vehikel liegend fortbewegen. Eine Spinnerei? “Eine tolle Idee”, sagt Fügener, ein Mann mit rasiertem Schädel und Athletenfigur, braun gebrannt vom Segeltörn in den Semesterferien, und gibt seinem einstigen Studenten im Nachhinein die Höchstnote: “Der Junge hat genau gewusst, was er wollte.”
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Standortkompass: Die Champions League der Tüftler
Die besten Studienorte für Ingenieure? In der Liga der Technischen Hochschulen in Deutschland bilden sie traditionell die Spitzengruppe: die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, die Technische Universität Darmstadt und die Universität Karlsruhe.In vielen Rankings liegen sie vorn, bei den Unternehmen genießen sie einen exzellenten Ruf. Allesamt werden sie zudem von Fachhochschulen am selben Ort flankiert. Wer heute Autos konstruiert, der hat mit großer Wahrscheinlichkeit in einer dieser Städte studiert.Ein kurzer Standortkompass von Nord nach Süd:
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Land unter bei den Schiffbauern
In den Konstruktionsbüros der Aker-Werften der Ostseestädte Wismar und Warnemünde werden immer mehr Spezialschiffe entworfen. Die Zeit der Standardserien sei vorbei, sagt Werftensprecher Matthias Trott. Der Trend gehe zu innovativen, hochwertigen Schiffen, die in kleinen Serien bis hin zu Einzelanfertigungen gebaut werden. Doch es fehlt an Konstrukteuren. Rund 100 Mitarbeiter arbeiten in den Konstruktionsbüros von Aker, bis zu 20 mehr sollten es laut Trott sein. Und so wie Aker geht es der gesamten Schiffbaubranche: Ingenieure werden händeringend gesucht.„In den Fachrichtungen Schiffbau und Meerestechnik ist der Bedarf zweimal höher als das Angebot“, sagte der Geschäftsführer des Verbandes für Schiffbau und Meerestechnik, Ralf Sören Marquardt, in Hamburg. Nötig seien in diesen Bereichen mehr Studienplätze und eine geringere Abbrecherquote.
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Automobilzulieferer: Kopfprämien für Ingenieure
Über den Mangel an Fachkräften und Ingenieuren wird oft geklagt. Auch die Autozulieferindustrie macht da keine Ausnahme. Gerade kleine und mittlere Betriebe suchen händeringend, während es große Konzerne wie Continental oder Robert Bosch aufgrund ihrer Bekanntheit mit der Rekrutierung leichter haben. Keine Seltenheit sind „Kopfprämien“, die Mitarbeiter eines Unternehmens erhalten, wenn sie ihrem Arbeitgeber einen neuen Ingenieur vermitteln (lesen Sie dazu auch Aufreger Handgeld).Nach einer aktuellen Untersuchung des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) sind im zweiten Quartal dieses Jahres monatlich im Durchschnitt 24.000 Ingenieurstellen mangels Bewerbern nicht besetzt worden – 4 Prozent mehr als im ersten Quartal und 30 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Laut VDI besonders betroffen sind der Fahrzeug- und Maschinenbau.
Fachkräftemangel: >Bald< fehlen Deutschland Akademiker
Deutschland droht einer Studie zufolge in wenigen Jahren ein akuter Akademikermangel. „Technische Berufe werden davon besonders betroffen sein“, heißt es in einer am Dienstag vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) veröffentlichten Studie. Während der Bedarf an Hochqualifizierten steige, sinke mit den geburtenschwachen Jahrgänge die Zahl potenzieller Fachkräfte. Ohne Bildungsoffensive könne dies „schon in weniger als zehn Jahren zu einem erheblichen Akademikermangel führen“.Bislang leidet die Wirtschaft der Studie zufolge aber noch nicht darunter. Bei Ingenieuren sei der Arbeitsmarkt trotz einiger Engpässe nicht leergefegt. „Derzeit suchen rund 24.000 Ingenieure eine Beschäftigung“, heißt es. Wer bereits länger arbeitslos sei, habe es trotz guter Konjunktur schwer, einen neuen Job zu finden. Schlechte Aussichten haben vor allem Ältere und Frauen. Noch immer habe jede zwölfte Ingenieurin keine Stelle. Um hier gegenzusteuern, fordert das IAB eine andere Unternehmenskultur mit mehr Kinderbetreuung und Möglichkeiten zur Teilzeitarbeit.
Fachkräfte aus Mitteleuropa: Kaum Interesse an Jobs in Deutschland
Mitteleuropäische Fachkräfte haben bisher kaum Interesse an den Plänen der Bundesregierung gezeigt, Maschinenbau- und Elektroingenieuren von November an den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern (lesen Sie dazu Fachkräftemangel: Deutschland senkt ein paar Hürden). Das hat eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in den neuen EU-Ländern ergeben.
Headhunter: Bei Anruf Traumjob
Warum auf den Anruf warten? Es kann klug sein, sich selbst an einen Headhunter zu wenden. Sieben Tipps, wie man ihn für sich einspannt: