ie am Dienstag offiziell von EU-Justizkommissar Franco Frattini vorgestellten Pläne, qualifizierten Arbeitnehmern den Zugang nach Europa zu erleichtern, stoßen in Deutschland auf ein geteiltes Echo. Die Regierungsparteien lehnten den Richtlinien-Entwurf für die Einführung einer „Blue Card“ nach amerikanischem Vorbild ab. Die zuständigen Unionspolitiker Hans-Peter Uhl und Reinhard Grindel forderten, dass die bisherige Praxis erhalten bleibe, wonach ein Arbeitnehmer aus dem Nicht-EU-Ausland nur dann einen Arbeitsplatz antreten darf, wenn dafür kein deutscher Arbeitnehmer zur Verfügung steht (Vorrangprüfung).
Zuwanderung: „Blue Card“ soll Fachkräftemangel beheben
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Hallo,
bei all diesen Diskussionen sollte man im Kopf behalten, dass es in Deutschland immer noch Fachkräfte gibt, die keinen Job finden: Ältere Ingenieure zum Beispiel. Einen Artikel, der das Problem beschreibt, habe ich heute in dem Magazin “brand eins” gelesen: “Der große Graben” von Jens Tönnesmann. Darüber sollte man sich mal Gedanken machen, wenn man über Zuwanderung diskutiert!
grüße
nik
Richtig! Die Unternehmen jammern teilweise zu unrecht und wollen sicherlich hauptsächlich die Löhne drücken.